Das Neuste

Besuch auf dem Bauernmarkt in Ferrette im Sundgau

Der Einladung von Gertrud Stiehle war ein voller Erfolg beschieden. Neun neugierige Marktfahrerinnen, darunter auch ein „anhänglicher“ Marktfahrer, trafen sich am 15. Juli in Leymen und reisten mit dem Sundgauer Büssli bis nach Ferrette. Bereits die Fahrt durch das sommerlich-grüne Elsass war eine Augenweide und der Aufenthalt im mittelalterlichen Städtlein konnte mit viel Musse genossen werden. Der Bauernmarkt erwies sich zwar als viel kleiner als erwartet, auch war das farbenprächtige Angebot mit Gemüse, Früchten, Blumen, Brot und Käsesorten nicht durchwegs regional, dafür erfreute der behäbige Elsässerdialekt einzelner Marktfrauen unsere Ohren.  Einige erkundeten schliesslich die höher gelegene Faubourg und die hochragende Burgruine auf dem „Circuit des Trois  Châteaux“ und wurden mit einem prächtigen Rundblick zwischen Vogesen, Schwarzwald und Jura belohnt. Kulinarisch liessen wir ebenfalls „nichts anbrennen“, nach dem Morgenkaffe und dem Apéritif mit Blick auf die stattliche Sankt Bernhard von Menthon-Kirche folgte das gute elsässische Mittagessen im Restaurant Au Chaudron in Vieux-Ferrette. Der einheimische Wirt bestätigte uns, dass in diesem älteren Dorfteil bereits die Kelten und Römer siedelten und der Bischof von Basel mit seiner Burg eben erst später kam. Das nächste Mal sollten wir uns ausser für die schönen Gespräche auch noch die Zeit für einen Besuch im Musée du sapeur-pompier d'Alsace nehmen.

Christian Vontobel